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Dialogue - East Meets West

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Michala Petris Dialog mit China

Die neue CD: „DIALOGUE – East meets West“


Michala Petris neue CD „Dialogue – East meets West“ ist das Ergebnis einer langen Planungszeit und vieler Diskussionen. Michala Petri und ihre musikalische Partnerin Chen Yue präsentieren nun einen Erkundungsgang durch die Klang- und Ausdrucksmöglichkeiten unterschiedlicher Flöten. Die Aufnahme stellt zehn neue Kompositionen von fünf jungen chinesischen und fünf jungen dänischen Komponisten vor.

Für den Einsatz der zahlreichen Blockflöten ist natürlich Michala Petri die Richtige, die chinesischen Instrumente – Xiao und Dizi – spielt Chen Yue. Im Programm der beiden Musikerinnen vereinen und trennen sich auf jeweils individuelle Weise Tradition und Innovation, östliche und westliche Elemente. Wie die Komponisten Unterschiede und Gemeinsamkeiten in ihre Visionen verweben, wie sie mit den verschiedenen Spielmöglichkeiten umgehen – das ist aufregend und neu.

Diese Aufnahme zeigt wieder einmal, was für eine neugierige Interpretin Michala Petri ist. Spieltechnische Grenzen kennt sie nicht – musikalische ohnehin nicht. Auch in der Quartettformation mit Gitarre/Laute (Lars Hannibal), Pipa (Yan Jiang), Xiao und Dizi (Chen Yue) und natürlich ihren eigenen Blockflöten bestimmt der Dialog zwischen Ost und West das Geschehen. Gitarrist und Lautenist Lars Hannibal meint dazu: „Bei einer Quartettbesetzung wie der unsrigen ergibt es sich zwanglos, dass Musik beider Kulturen erklingt, gelegentlich auch gespielt vom ,falschen’ Instrument. Es gibt ebenso alle Möglichkeiten der Kombination: Quartett, Trio, Duo, Solo. Unser Konzertprogramm greift diese Möglichkeiten auf und wird ebenso neue Werke präsentieren, die von chinesischen und europäischen Komponisten speziell für diese Besetzung geschaffen wurden. Wir haben Kontakt aufgenommen mit dem chinesischen Komponisten Guo Wenjing und werden Werke spielen von Lin Hai, Feng Zigun, Zhao Songting und Zhang Weilang. Eine Interpretation von einer der Telemann-Sonaten für zwei Blockflöten, gespielt von Xiao und Blockflöte, wird Teil des Programms sein, auch andere klassische Musik Europas wird allein schon durch die Besetzung in einem neuen Licht erscheinen.“

Im letzten Jahrhundert fand der erste größere Austausch zwischen zwei alten Kulturen statt: Komponisten wie Debussy, Britten, Messiaen – um nur einige wenige zu nennen – ließen sich von chinesischer Musik beeinflussen. Viele Spieltechniken, die Eingang in moderne westliche Musik gefunden haben, sind schon seit Jahrhunderten Bestandteil chinesischer Musik. Umgekehrt haben chinesische Musiker westliche Formen und Tonalitäten übernommen und auf ihre Weise kreativ verwendet. Michala Petris China-Aktivitäten stehen also in bester Tradition.
 
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