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Michala Petri – 50th Birthday Concert

Michala Petri – 50th Birthday Concert
 
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Michala Petri
Michala Petri Michala Petri debütierte als Konzertsolistin Anfang 1969 im Konzertsaal des Kopenhagener Tivoli. Seitdem musiziert die dänische Künstlerin in Konzertsälen und bei internationalen Festspielen überall der Welt auf. Mit meister-hafter Beherrschung ihrer Instrumente und einer sich dem Publikum unmittelbar mitteilenden Musikalität interpretiert sie Werke, die vom Barock bis in die Gegen-wart reichen. Viele Komponisten haben ihr Werke gewidmet und direkt für sie geschrieben.

Im Konzertsaal und in Studioaufnahmen hat Michala Petri mit Künstlern wie James Galway, Gidon Kremer, Pinchas Zukerman, Claudio Abbado, Christopher Hogwood, Giuliano Carmignola oder auch Keith Jarrett zusammengearbeitet. Ihre Ensemblepartner auf der Bühne oder im Studio waren z. B. das English Chamber Orchestra, die Academy of St. Martin in the Fields, das Schwedische Kammerorchester, die Moskauer Virtuosi, die Berliner Barocksolisten und die Kremerata Baltica. Im Laufe der Jahre wurde die Künstlerin für ihre erfolgreiche Vermittlung klassischer Musik an ein breites Publikum mit zahlreichen Ehrungen und Preisen ausgezeichnet, darunter zweimal mit dem Deutschen Schallplattenpreis Echo Klassik, einer Grammynominierung, dem renommierten Sonning-Musikpreis, dem Solistenpreis Pro Europa, dem Wilhelm-Hansen- Musikpreis und dem H.C. Lumbye-Preis. Michala Petri ist Vizepräsidentin der Dänischen Anti- Krebsgesellschaft und Mitglied von UNICEF Präsidium Dänemark; 1995 wurde sie von Königin Margrethe II. zum Ritter des Dannebrogordens ernannt.
 
Kremerata Baltica
Kremerata Baltica Die Kremerata Baltica wurde 1997 von Gidon Kremer gegründet und ist bereits heute eines der prominentesten internationalen Ensembles in Europa. Durch die Arbeit mit diesem Kammerorchester möchte Gidon Kremer seine große musikalische Erfahrung an junge Musiker der drei baltischen Staaten weitergeben und zugleich das wiedererwachte, eigenständige Musikleben des Baltikums fördern und inspirieren.

Ein Bestreben der Kremerata Baltica ist es, in den drei baltischen Ländern in den verschiedensten Formationen eine innovative, intensive musikalische Präsenz zu zeigen - dank der Unterstützung durch ein gemeinsames Förderprogramm der drei baltischen Staaten finden jedes Jahr zahlreiche Konzerte in Litauen, Lettland und Estland statt.

Die Orchestermitglieder müssen sich einem strengen Auswahlverfahren stellen, bevor sie sich für Einzelkonzerte und Tourneen, Festivalauftritte und Schallplattenprojekte zusammenfinden, um dem Publikum ihre vielfältigen und innovativen Programme zu präsentieren. Die Chance, dabei mit Solisten und Dirigenten von Weltruf zusammenzuarbeiten und aufzutreten, begreifen die jungen Musiker zugleich als Herausforderung und Motivation.

Unter den rund 60 Konzerten, die das Orchester alljährlich absolviert, nehmen die Auftritte mit seinem künstlerischen Leiter Gidon Kremer breiten Raum ein. Zudem hat das Ensemble bei dem ebenfalls von Kremer begründeten Kammermusikfest im österreichischen Lockenhaus eine Art musikalische Heimat gefunden, wo es jedes Jahr neue Impulse erhält und Kontakte knüpft.

Heute nach 10-jähriger Konzerttätigkeit ist die Kremerata Baltica weltweit ein gefeiertes Kammerorchester. Nach Tourneen in Japan, Australien, den USA und Südamerika in den Jahren 2004 und 2007 stehen zum wiederholten Male Konzerte in Asien, Südamerika und natürlich Europa an. Bei den renommierten Festivals in Dresden, Baden-Baden, Schleswig-Holstein, Montpellier und Verbier ist es ein ebenso gern gesehener Gast wie beim Prager Frühling, den Salzburger Festspielen oder bei den Proms-Konzerten der BBC in London.

Auf ihren zahlreichen Tourneen konzertierte die Kremerata Baltica bisher mit namhaften Solisten und Dirigenten wie Jessye Norman, Oleg Maisenberg, David Geringas, Boris Pergamenschikow, Tatiana Grindenko, Sir Simon Rattle, Christoph Eschenbach, Kent Nagano, Saulius Sondeckis, Andrey Boreyko, Roman Kofman, Mischa Maisky und Vladimir Ashkenazy.

Die musikalischen Begegnungen der letzten Zeit und in Lockenhaus führen dazu, dass die Kremerata Baltica in der kommenden Saison Tourneen mit Künstlern wie Heinrich Schiff, Piotr Anderszewski und Evgeni Kissin unternehmen wird und somit als eigenständige Institution wächst. Ein besonderer Schwerpunkt der Orchesterarbeit ist die zeitgenössische Musik, und neben Uraufführungen und Auftragswerken von Pärt, Kancheli, Vasks, Desyatnikov und Raskatov stehen häufig auch Kompositionen von Schnittke, Gubaidulina, Enesco und Piazzolla auf dem Programm. Im Rahmen seiner erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Plattenfirma Nonesuch hat das Orchester zwei wegweisende Piazzolla-Aufnahmen vorgelegt: „Eight Seasons“, das die Jahreszeiten-Zyklen von Vivaldi und Piazzolla miteinander kombiniert, und „Tracing Astor“, eine Hommage an den großen argentinischen Komponisten. Es folgten „Silencio“, eine faszinie-rende Zusammenstellung zeitgenössischer Kompositionen von Pärt, Glass und Martynov, und „After Mozart“, ein musikalischer Rückblick auf Mozart aus der Sicht des 21. Jahrhunderts. Für letztere Aufnahme erhielten sie im Februar 2002 den Grammy Award. Danach folgten „Enescu-Oktett“, „Happy Birthday“, „Russian Seasons“ und „Kremerland (DGG). Die neueste CD mit einer Orchesterversion von Schuberts Streichquartett in g-Dur D 887 und ist im Frühjahr 2005 bei ECM erschienen. Die Süddeutsche Zeitung kommentierte einen Auftritt des Ensembles beim Kammermusikfest in Lockenhaus mit den Worten „So intensiv lässt sich Musik selten erleben“, während es in der britischen Zeitschrift Strad über ein Konzert bei den Londonder Proms hieß „Kremer und seine Musiker verfügen nicht nur über eine außergewöhnliche Virtuosität, sondern haben auch noch Freude an der Musik“.
 

 
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