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Jenny Lin spielt Schostakowitsch

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VÖ: 20. April 2009

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH - 24 Präludien und Fugen op. 87
Jenny Lin, Klavier
hänssler CLASSIC, Best.-Nr. 93.113

Booklet-Text von Eckhardt van den Hoogen:



„Obwohl Dmitri Schostakowitsch ein sehr virtuoser Pianist war, hat das Klavier in seinem Schaffen nur eine Nebenrolle gespielt.“ Dieser Satz ist in vielen Variationen zu lesen, und er ist, wenn wir ihn auf die zweihändige Sololiteratur begrenzen, völlig korrekt. Lassen wir nämlich die verschiedenen Albumblättchen und gelegentlichen Arrangements außer acht, fassen wir ferner die talentierten Kindheitsstücke der Acht Präludien op. 2 und der Drei fantastischen Tänze op. 5 sowie die kindlichen Talentproben im Notenbuch eines Kindes op. 69 für die kleine Tochter Galina in eine eigene Gruppe, so bleiben zunächst eine experimentelle, technisch und formal extreme erste Klaviersonate op. 12, eine Kollektion nicht minder kühner Aphorismen op. 13, die 24 Préludes op. 34, in denen Chopin gewissermaßen gegen den Strich gebürstet wird, und endlich eine tonal zwar moderate, musikalisch aber widerborstige und rätselhafte zweite Klaviersonate op. 61 aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Diese vier Kreationen hat Dmitri Schostakowitsch selbst uraufgeführt, doch ins Standardrepertoire der internationalen Pianistenriege hat es bislang keine gebracht
...

Den ausführlichen Text finden Sie im Booklet.
 
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