Olivier Messiaen - Werke für OrchesterKontakt SWR music / hänssler CLASSIC PR / Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg PR-Agentur Virginia Tutila Krenkelstr. 22, 01309 Dresden Tel.: +49 (0)351 - 31 39 769 Fax: +49 (0)351 - 31 40 809 virginia@tutila.de www.haenssler-classic.de |
Pressetext | Interpreten | Downloads | TracksSylvain Cambreling (Dirigent)Sylvain Cambreling wurde 1971 Posaunist beim Orchestre Symphonique de Lyon und an der Opéra Nouveau Lyon, bevor er deren stellvertretender Musikdirektor von 1975 bis 1981 war. 1976 holte ihn Pierre Boulez als ständigen Gastdirigenten des „Ensemble InterContemporain“ nach Paris. 1981 ernannte ihn Gérard Mortier zum Generalmusikdirektor des Brüsseler Théâtre de la Monnaie, wo er während seiner zehnjährigen Tätigkeit 40 Neuinszenierungen betreute. Von 1993 bis 1997 war Cambreling Intendant und Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt. Herausragende Neuproduktionen in dieser Zeit waren u. a. Wozzeck, (Regie: Peter Mussbach), Der Ring des Nibelungen (Herbert Wernicke) sowie Idomeneo (Johannes Schütz). Mit Christoph Marthaler entstanden bedeutende Produktionen, darunter Giuseppe Verdis Luisa Miller und Ludwig van Beethovens Fidelio. Bei den Salzburger Festspielen dirigierte Cambreling u. a. Debussys Pelléas et Mélisande, Lachenmanns Das Mädchen mit den Schwefelhölzern sowie die Uraufführung von Berios Cronaca de Luogo, bei den Bregenzer Festspielen die Uraufführung von Die schöne Wunde von Georg Friedrich Haas, bei der 1. Ruhrtriennale St. François d’Assise und La Damnation de Faust. An der Opéra National de Paris leitet er seit 2004 zahlreiche Opernaufführungen, so z. B. Don Giovanni, Die Liebe zu den drei Orangen, Simone Boccanegra, Louise und La Traviata. Erfolgreiche Gastspiele führten ihn u. a. an die Metropolitan Opera, die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper und die Staatsoper Stuttgart. Neben seiner Tätigkeit als Operndirigent arbeitet Cambreling auch als Konzertdirigent mit allen führenden Orchestern in Europa und den USA, außerdem mit dem Klangforum Wien, dessen erster Gastdirigent er von 1997 bis 2004 war. Seit 1999 ist Sylvain Cambreling Chefdirigent des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Mit seiner ideenreichen Programmgestaltung und als Anwalt zeitgenössischer Musik erwarb er sich internationale Anerkennung. Konzeptionell durchdachte Programme kontrastieren klassisch-romantisches Repertoire mit Neuer Musik oder schlagen historische Bögen vom Barock bis zur Avantgarde. SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg 1946 wurde der Klangkörper, der als „SWF Sinfonieorchester“ berühmt und seit 1998 „SWR Sinfonieorchester Baden- Baden und Freiburg“ heißt, von dem neuen Sender in der französischen Besatzungszone in Dienst genommen. Dass es diesen Dienst und seinen Kulturauftrag bis heute so eindeutig als Einsatz für die Neue Musik versteht, ist neben dem ersten Musik-Abteilungsleiter des swf, Heinrich Strobel, vor allem zwei Orchesterchefs zu verdanken: dem Österreicher Hans Rosbaud und dem Franzosen Ernest Bour; von beider Repertoirebreite und Aufgeschlossenheit ist noch heute die Rede. Dazu kam das Bündnis mit Donaueschingen, das längst Synonym für „Neue Musik“ ist. Die Zahl der dort seit 1950 vom swf Sinfonieorchester uraufgeführten Stücke tendiert gegen 400, und mit seinem Einsatz für die Neue Musik hat das Orchester Musikgeschichte geschrieben. Roger Muraro (Klavier) Roger Muraro absolvierte sein Studium am Pariser Konservatorium in der Klasse von Yvonne Loriod-Messiaen. Als Preisträger beim Internationalen Liszt-Wettbewerb in Parma und beim Moskauer Tschaikowsky- Wettbewerb gelangen ihm erste große Erfolge. Heute gilt er als einer der herausragenden Interpreten der Werke Olivier Messiaens. Der Komponist selbst lobte anlässlich der Aufführung seiner Vingt Regards sur l’Enfant Jésus 1988 Muraros „stupende Technik und Meisterschaft, seine Klangkultur und Emotionalität“. Neben der Musik Messiaens widmet sich Roger Muraro gleichermaßen auch dem klassischen Repertoire, insbesondere Mozart, Schumann und Ravel, dessen vollständiges Klavierwerk – solistisch und mit Orchester – er wiederholt zur Aufführung brachte. Zu den Dirigenten, mit denen er regelmäßig zusammenarbeitet, zählen Zubin Mehta, Valery Gergiev, Marek Janowski, Myung-Whun Chung, Kent Nagano, Sylvain Cambreling, Pinchas Steinberg und Okku Kamu. Dabei musiziert er in Asien, in ganz Europa sowie in Nord- und Mittelamerika mit Orchestern wie den Wiener und den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem London Philharmonic Orchestra, dem Orchestre National de France, dem San Francisco Symphony Orchestra, dem DSO Berlin und den Münchner Philharmonikern. Er ist zu Gast bei den wichtigen Festivals wie dem Festival de La Roque d’Anthéron oder den Salzburger Festspielen. Von Roger Muraro liegt eine DVD mit Vingt Regards sur l’Enfant Jésus von Olivier Messiaen vor. Yvonne Naef (Mezzosopran) Yvonne Naef gilt als eine der gefragtesten dramatischen Mezzosopranistinnen, wie ihre gefeierten Auftritte als Kundry (Parsifal) unter Bernard Haitink am Opernhaus Zürich, als Didon (Les Troyens an der Opéra National de Paris) oder in Berlioz’ Damnation de Faust mit dem Boston Symphony Orchestra unter James Levine unterstreichen. Sie ist regelmässiger Gast an den bedeutenden Opernhäusern und Konzertsälen und tritt mit einem breitgefächerten Repertoire am Opernhaus Zürich, an den Staatsopern von Hamburg und Wien, am Monnaie in Brüssel, am Teatro alla Scala, bei den Festspielen von Bayreuth und Salzburg, an Covent Garden, an der Opéra National de Paris und an der Metropolitan Opera ebenso wie im Wiener Musikverein und Konzerthaus, an der Berliner Philharmonie, am Gasteig in München, in der Musikhalle in Hamburg, in der Salle Pleyel, in der Royal Albert Hall und in der Carnegie Hall auf. Als Spezialistin für Mahlers Sinfonien und Liederzyklen hat sie seine Sinfonien Nr. 2, 3 und 8, die Kindertotenlieder, Rückert-Lieder, Lieder eines fahrenden Gesellen, Lieder aus Des Knaben Wunderhorn und andere unter der musikalischen Leitung u.a. von Pierre Boulez, James Levine, Christoph Eschenbach, Franz Welser-Möst, Kent Nagano und Jonathan Nott gesungen sowie viele Liederabende gegeben. Es gibt zahlreiche Rundfunk, TV- und CD/DVD Aufnahmen der Künstlerin, darunter Verdis Il Trovatore aus Covent Garden, Wagners Rheingold, Schönbergs Moses und Aron sowie die Gurrelieder, Rossinis Petit Messe Solenelle, Schoecks Penthesilea und viele weitere. Valérie Hartmann-Claverie (Ondes Martenot) Die gebürtige Pariserin Valérie Hartmann-Claverie lernte Klavier, Harfe und die selten gespielten Ondes Martenot. Am Conservatoire National Supérieure de Musique in Paris perfektionierte sie ihr Spiel der Ondes Martenot in der Klasse von Jeanne Loriod. Im Jahr 1973 trat sie zum ersten Mal vor großem Publikum in Wien auf. Damit begann ihre rege Konzerttätigkeit in den musikalischen Zentren Europas, Amerikas, Mexikos, Asiens und Australiens. Sie musiziert gemeinsam mit zahlreichen namhaften Orchestern, darunter das London Symphony Orchestra, die Berliner Philharmoniker, das Mozarteum Orchester Salzburg, das Orchestre National de France, das Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Torino, das Mahler Chamber Orchester, alle großen skandinavischen Orchester usw. Dabei kommt es zur regelmäßigen Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Seiji Ozawa, Kent Nagano, Zubin Mehta, Daniel Harding, Jukka- Pekka Saraste, Simone Young, Ingo Metzmacher, Pierre Boulez und anderen. Neben ihrer solistischen Tätigkeit ist Valérie Hartmann-Claverie auch kammermusikalisch aktiv: Von seiner Gründung im Jahr 1974 bis 1995 war sie Mitglied des Sextetts Jeanne Loriod. 1996 gründete sie das Quartett Ondes de Choc. 1983 spielte sie bei der Uraufführung der Oper Saint François d’Assise von Olivier Messiaen mit – seither ist sie bei allen weiteren Aufführungen dieses Werkes vertreten gewesen. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Valérie Hartmann-Claverie Dozentin für Ondes Martenot am Pariser Konservatorium. EuropaChorAkademie Die EuropaChorAkademie, das gemeinsame internationale Musikforum der Johannes Gutenberg- Universität Mainz und der Hochschule Bremen, wurde 1997 von Joshard Daus gegründet. In Akademien und Meisterkursen werden junge Menschen aus Europa in Chorgesang und Dirigieren ausgebildet. Joshard Daus gelingt es, aus unterschiedlichen europäischen Chortraditionen einen auf diesem Kontinent einzigartigen Klangkörper zu formen und Chorsinfonik auf höchstem künstlerischen Niveau zu erschaffen. Unter renommierten Gastdirigenten wie Sylvain Cambreling, Michael Gielen und Gerd Albrecht erhalten junge Dirigenten die Möglichkeit, sich theoretisch und praktisch in der Zusammenarbeit mit Chor und Orchester weiterzubilden. Das Repertoire der EuropaChorAkademie umfasst Oratorien aus dem 18. Jahrhundert bis in die Neuzeit sowie chorsinfonische Werke von Ludwig van Beethoven über Gustav Mahler bis zu Krzysztof Penderecki und Bernd Alois Zimmermann. Florent Boffard (Klavier) Florent Boffard begann seine musikalische Ausbildung am Konservatorium von Lyon im Alter von 12 Jahren. Er wechselte dann zum Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris und setzte seine Ausbildung in den Fächern Klavier, Harmonielehre, Kontapunkt und Begleitung fort. Unter seinen Lehrern befanden sich Yvonne Loriod, Geneviève Joy and Germaine Mounier. 1982 gewann er den Internationalen Claude Kahn Klavier-Wettbewerb in Paris und im darauf folgenden Jahr den Internationalen Vianna da Motta Klavier-Wettbewerb in Lissabon. Von 1988 bis 1999 war Florent Boffard Solist beim Ensemble InterContemporain und arbeitete mit einigen der bekanntesten Komponisten zusammen, darunter Pierre Boulez, Franco Donatoni und György Ligeti. Boffards Diskographie enthält u. a. Boulez’ Structures für zwei Klaviere mit Pierre-Laurent Aimard, Berios Sequenza für Klavier und Bartóks zweite Sonate für Violine und Klavier (mit Isabelle Faust). Florent Boffard hat bei zahlreichen Festivals gespielt, darunter denjenigen von Salzburg, Berlin, Bath, Brüssel, das Holland Festival, Aspen, Kuhmo, La Roque d’Anthéron, und er hat mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Simon Rattle und David Robertson gearbeitet. 1997 erhielt Boffard eine Professur am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. Im Jahre 2001 erhielt er den Belmont-Preis der Münchner Forberg- Schneider-Stiftung für seinen Einsatz für moderne Musik. » zurück zur Übersicht der Künstler |