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Johannes Brahms – Kammermusik

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VÖ: 19. September 2008

JOHANNES BRAHMS (1833-1897) – Kammermusik

Streichquintett Nr. 1 F-Dur op. 88
Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36

Verdi Quartett · Hermann Voss, Viola · Peter Buck, Violoncello


hänssler CLASSIC, Best.-Nr. 98.518


Booklettext von Christof Jetzschke

Ein umfangreiches Kammermusikschaffen erstreckt sich zwischen dem frühen Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8 von 1853 und den beiden späten Klarinettensonaten op. 120 aus dem Jahr 1894. In seiner Vielgestaltigkeit, vor allem aber in der grandiosen Balance zwischen satztechnischer Disziplin und schöpferischer Fantasie der einzelnen Werke sind dies intensivste Abbilder der Meisterschaft von Johannes Brahms: Eine stufenreiche Harmonik und eine (oft herbe) Klangsinnlichkeit, eine liedhaft-differenzierte Melodik sowie eine höchst komplexe Rhythmik gehen einher mit der variativen Entfaltung eines Satzes oder ganzen Werks aus nur wenigen Elementen und der Formung des thematischen Materials aus geringster motivischer Substanz – gerade auch im Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36 und im Streichquintett Nr. 1 F-Dur op. 88, die beide aufgrund ihrer Ausdrucksintensität und raffinierten Bauweise zu den attraktivsten Kompositionen von Brahms zählen.
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Den ausführlichen Text finden Sie im Booklet.
 
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