Erik Schumann (Violine)Kontakt Virginia Tutila Public Relations / Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg Krenkelstr. 22 D-01309 Dresden +49 (0)351 - 31 39 769 +49 (0)351 - 31 40 809 virginia@tutila.de www.erikschumann.com |
Pressetext | Pressespiegel | Diskographie | Termine | DownloadsGeben und teilen will Erik Schumann, wenn er zur Geige greift. Selbstdarstellung hat da keinen Platz. „Es ist für mich wichtig, auf der Bühne zu stehen und etwas zu vermitteln, das Publikum zu bewegen und zu berühren, mit ihm Emotionen zu teilen, in ihm Gefühle zu erwecken“ – so das Credo des 26-jährigen Geigers. Dass sich der Erfolg einstellt, verwundert kaum, denn wenn ein begnadeter Musiker seine Aufgabe so klar definiert und dabei so überzeugend löst, kann kein hörender Mit-Musiker und somit auch das Publikum sich dem verschließen.Die Karriere Erik Schumanns entwickelt sich gleichsam aus sich selbst heraus, ihrem eigenen Schwung, ihrer inneren Dynamik folgend. Unspektakulär, aber nachhaltig und überzeugend. Das zeigt sich schon in seinen musikalischen Partnern: Erik Schumann konzertiert mit renommierten Orchestern – u.a. Gewandhausorchester Leipzig, Tonhalle-Orchester Zürich, Chicago Symphony Orchestra, Orchestre de Paris –, ist zu Gast bei vielen internationalen Festivals – u.a. Rheingau Musik Festival, Kissinger Sommer, Schleswig-Holstein Musik Festival, Mozartfest Schwetzingen, Ravinia Musikfestival –, und spielt auch in Japan, China und Brasilien. Was ist die Vorgeschichte dieses stillen und doch so beredten Erfolgs? In Köln, 1982, erblickte Erik Schumann das Licht der Welt. Sein Vater, Robert Schumann, ist Geiger bei den Düsseldorfer Symphonikern und hat deutsch-rumänische Wurzeln. Seine Mutter ist Japanerin. Schon dem Vierjährigen geben die Eltern eine Violine in die Hand – und der fängt damit etwas an: Mit zwölf gewinnt Erik den ersten Preis im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Weitere Preise folgen, ebenso Stipendien der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Deutschen Stiftung Musikleben. Entscheidend für die Entwicklung des jungen Talents wurde dann Zakhar Bron. Der legendäre Violinpädagoge, Professor an der Lübecker und später Kölner Musikhochschule, unterrichtete u.a. Maxim Vengerov und Vadim Repin und wies auch Erik Schumann den Weg. Der vertiefte seine Studien dann in Meisterklassen bei Miriam Fried, Shlomo Mintz, Hermann Krebbers und György Pauk. „Ich weiß, dass man viel Zeit und Geduld braucht, um dieses Instrument zu beherrschen. Und noch viel mehr Zeit und Mühe muss man investieren, um sich musikalisch zu entwickeln und seine eigene Sprache zu finden“, bekennt der schwarz gelockte junge Mann. In dem Dirigenten Christoph Eschenbach fand Erik Schumann schon vor Jahren einen sensiblen Förderer seiner Kunst: „Durch ihn lerne ich viele neue Seiten der Musik und andere Ausdrucksmöglichkeiten kennen.“ Zusammen unternahmen sie eine Japan-Tournee und musizierten mit dem Chicago Symphony Orchestra und dem Orchestre de Paris, das den jungen Virtuosen für November 2008 wieder eingeladen hat. Auch bei seinem Debüt mit den Bamberger Symphonikern im Oktober stand Eschenbach am Pult. Den Frühsommer verbrachte Erik Schumann in Ottawa, wo er im Rahmen des Young Artists Program erstmals mit Pinchas Zukerman zusammenarbeitete. Erik Schumann wurden von der Presse „jugendliches Selbstgefühl und abgeklärte Ernsthaftigkeit“ attestiert – beste Voraussetzungen, um sich auch als Kammermusiker zu profilieren, für ihn „die Basis aller Musik“. Es verwundert denn auch nicht, dass Erik Schumann schon immer kammermusikalisch sehr aktiv war und mit Koryphäen der Zunft wie Gidon Kremer, Yuri Bashmet oder Daniel Hope in unterschiedlichen Formationen musizierte. Wenn Erik Schumann den Juli und August dieses Jahres in Japan verbrachte, dann bedeutete das für ihn auch eine kleine Heimkehr. Denn obwohl er in Köln aufwuchs, verbrachte er doch als Kind ein halbes Jahr in der Heimat seiner Mutter und lernte dort die japanische Sprache. Er genießt jede Tour nach Japan und stellt fest: „Je älter ich werde und je öfter ich nach Japan fliege, desto mehr empfinde ich, dass ich auch dort Wurzeln habe.“ Dank der Nippon Music Foundation spielt Erik Schumann auf einer mehr als 300 Jahre alten Stradivari. Dabei vereint er, wie ein Kritiker ihm bescheinigte „Herz und Verstand“ und scheint, wie ein anderer befand, „technische Schwierigkeiten nicht zu kennen“. Seine Debüt-CD enthält Sergej Prokofieffs Sonaten für Violine und Klavier. Erik Schumann: „Ich habe Prokofieff in den letzten Jahren viel und gern gespielt und kann mich mit den Sonaten auch gleich richtig präsentieren, kann viel zeigen.“ – Und wir, die Hörer, das Publikum, verstehen, was uns der junge Geiger mitteilen will, lassen uns umstandslos ergreifen von seiner Darstellungskraft, folgen ihm auch auf verschlungenen musikalischen Pfaden dank der emotionalen Intelligenz dieses Spiels. » zurück zur Übersicht der Künstler |